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Glossar & Häufige Fragen

  • Eigentlich beschreiben die beiden Worte, die in der Bezeichnung Guthabenkonto vorkommen bereits alles: „Guthaben“ und „Konto“. Ein Guthabenkonto ist also ein Konto, das nur mit einem gewissen Guthaben geführt werden kann, keinesfalls jedoch im Minus. Ein Dispokredit beispielsweise ist hierbei nicht möglich. Es gibt Banken, bei denen keine Kontoführungsgebühren anfallen. Um hier Geld zu sparen, ist ein Vergleich äußerst lohnenswert. Die Gebühren liegen ungefähr bei 5,- € bis 10,- €, so dass die kostenlose Variante alternativlos wird. Ansonsten sollte man die Guthabenkonten hinsichtlich ihrer Extras vergleichen: Wo ist eine Kreditkarte kostenlos dabei? Wird eine Schufa-Abfrage gemacht? Gibt es einen Pfändungsschutz? Nicht alles ist in der Gegenwart interessant, kann aber möglicherweise einmal wichtig werden.
  • 1. Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist ein Girokonto, bei dem durch besondere Vereinbarung des Kunden mit seiner Bank ein gesetzlich näher bestimmter Pfändungsschutz besteht. Der Gesetzgeber hat alle Kreditinstitute verpflichtet, ihre Girokontenkunden über die Änderungen im Kontopfändungsschutz zu informieren. Seit dem 1.1.2012 ist Kontopfändungsschutz nur über das P-Konto möglich. Der Kunde kann jederzeit verlangen, dass sein bestehendes Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umgewidmet wird (§ 850k Abs. 7 ZPO). P-Konten sind Einzelkonten, d.h. Gemeinschaftskonten können nicht als P-Konten geführt werden. Jede Person darf nur ein Pfändungsschutzkonto führen. Dies hat der Kunde zu versichern. Die Bank ist berechtigt, dies bei der SCHUFA Holding AG überprüfen zu lassen (§ 850k Abs. 8 ZPO).

    2. Kommt es zu einer Pfändung auf dem Pfändungsschutzkonto des Schuldners, wird der pfändungsfreie Betrag, das ist der monatliche Freibetrag nach § 850c Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit § 850c Abs. 2a ZPO, von der Pfändung nicht erfasst. Die Pfändungstabelle wird gemäß § 850c Abs. 2a ZPO alle 2 Jahre angepasst. Damit ist gegenwärtig auf dem P-Konto jeden Monat automatisch ein Betrag von 1.133 Euro (nächste Änderung zum 1.7.2019) geschützt. Dadurch soll gewährleistet werden, dass ein Schuldner auch weiterhin dringend notwendige Zahlungen wie etwa die Miete leisten kann. Der Schutzbetrag gilt für jeden Monat neu und erhöht sich um den Betrag, den der Schuldner im Vormonat nicht angetastet hat. Zusätzliche Sonderregelungen gelten für Unterhaltsverpflichtungen.  Pfändungsfrei sind auch bestimmte einmalige Sozialleistungen und solche Sozialleistungen, die den Mehraufwand infolge eines Körperschadens ausgleichen, sowie Kindergeld und Kinderzuschläge (§ 850k Abs. 2 ZPO). Um die Erhöhung des Basispfändungsschutzes in Anspruch zu nehmen, muss der Kontoinhaber seiner Bank die Umstände, die zu einer Erhöhung des Basispfändungsschutzes berechtigen, durch eine entsprechende Bescheinigung oder durch einen Freigabebeschluss des Amtsgerichts nachweisen.

    3. P-Konten sind zu den allgemein üblichen Kontoführungsgebühren anzubieten (BGH, Urteile vom 13.11.2012 -XI ZR 500/11 bzw. XI ZR 145/12).

  • Die meldepflichtigen Konten umfassen Konten von meldepflichtigen natürlichen Personen und juristischen Personen (einschließlich Trusts und Stiftungen). Der Standard beinhaltet auch die Pflicht zur Prüfung passiver Rechtsträger und ggf. Meldung der natürlichen Personen, die diese Rechtsträger tatsächlich beherrschen.

    Eine detaillierte Definition ist dem § 19 des FKAustG zu entnehmen.

  • Payment Service Provider Definition / Payment Service Provider (Abkürzung: (I)PSP)

    Im E-Commerce-Umfeld wird man als Online-Händler oder Shopbetreiber unweigerlich auf den Begriff Payment Service Provider (Abk: PSP) stoßen. Ein Payment Service Provider (zu Deutsch: Zahlungsdienstleister, Zahlungsanbieter, Zahlungsabwickler) ist ein Unternehmen, welches Bezahldienstleistungen, meist für E-Business-Unternehmen erbringt.

    Der PSP bietet in erster Linie technische Anbindung des Online-Shops oder der Webseite an die verschiedenen Zahlungsarten im Portfolio des Zahlungsanbieters an. Dies kann über fertige Payment-Module für Shopsysteme oder flexible Schnittstellen für sämtliche Systeme und Programmiersprachen realisiert werden. Die Dienstleistung der reinen Zahlungsabwicklung für den Online-Händler wird von manchen Payment Service Providern ergänzt durch beispielsweise Betrugspräventionsmodule, Zahlungsgarantie und Forderungsmanagement.

    Das Zahlungsarten-Angebot eines Payment Service Provider kann klassische Bezahlarten wie Kreditkarte, SEPA-Lastschriftverfahren , Kauf auf Rechnung und Vorkasse umfassen, sowie immer beliebtere E-Payment-Methoden wie PayPal, sofortüberweisung, AmazonPayments, giropay, Google Checkout, etc. als auch alternative Payment-Verfahren wie Telefonpayment, Handypayment, Prepaid-Karten oder Micropayment.

    Online-Shopbetreiber und E-Business-Unternehmer können entweder jede Zahlungsart selbst auswählen und implementieren oder mit einem Payment Service Provider kooperieren, der diese gebündelt aus einer Hand anbietet. Letztere Variante lohnt sich vor allem für Internetprotale mit vielen und/oder umsatzstarken Transaktionen, die zur Verwaltung intern steigende Ressourcen benötigen. Bei einem erfolgreichen Online-Shop oder E-Business wird sich die Zusammenarbeit mit einem zuverlässigen PSP innerhalb eines kurzen Zeitraumes rentieren, da über mehr Sicherheit und Zahlungsoptionen die erfolgreichen Bestellungen steigen werden.

    • IPSP: Bei einem IPSP handelt sich um einen Internet Payment Service Provider

    Dieser ist in den USA dazu berechtigt gemäß den Visa-Regularien das Third-Party-Billing* für High-Risk-Händler (wie bsp. Adult, usw.) abwickeln zu dürfen. Alle Händler des IPSP werden einerseits unter einem Masteraccount bei Visa zusammengefasst, andererseits muss jeder einzelne Händler vom IPSP bei Visa angemeldet werden. Pro Anmeldung fallen aufgrund des erhöhten Risikos dieser Branchen zudem höhere Jahresgebühren bei Visa an, die der IPSP pro Händler abführen muss.

    *Third-Party Billing ist die Rechnungsstellung und Bezahlung zwischen Händler und Kunde über eine dritte unabhängige Partei.

  • Ja, eine Registrierung bei Azimo ist notwendig.

    Dazu müssen folgende Daten angegeben werde:

    • Name
    • email Adresse (dient zum Einloggen)
    • Telefonnummer (wird nicht weiter überprüft)
    • Adresse (wird nicht weiter überprüft)

  • Nein, ist nicht notwendig!

    Azimo fragt nach den notwendigen Angaben für den Empfänger (Überweisungskonto in Deutschland, mobile money oder Handy-Aufladung in anderen Ländern), aber dann erfolgt die Abbuchung und damit die bonitätsrelevante Aktion von anderen Quellen (Absender-Konto oder Kreditkarte).

  • Nein, nicht notwendig.

    Azimo fragt zwar nach Adressdaten, aber dies kann eine beliebeige Adresse sein, z.B. von Verwandten, Freunden oder der Erstaufnahme.

  • Prepaid Karten Konten werden auf Guthabenbasis geführt. Die Anbieter werden von der Finanzaufsicht überwacht, sie müssen dort registriert sein. Dies ist bei allen gängigen Anbietern der Fall.
  • Ob das Guthaben verzinst wird oder nicht wird von jedem Kartenanbieter unterschiedlich gehandhabt. Hier ist keine allgemeine Aussage möglich.

    Im Wesentlichen gilt aber, je höher der Grundpreis oder die Gebühr für eine Karte ist, desto höher ist der leistungsumfang und desto eher wird das Guthaben auch (attraktiv) verzinst.

  • Ja, eine Registrierung bei Weststein ist notwendig.

    Dazu müssen folgende Daten angegeben werde:

    • Name
    • Geburtsdatum
    • Adresse (wird nicht weiter überprüft)
    • email Adresse (dient zum Einloggen)
    • Telefonnummer (wird nicht weiter überprüft)
    • Sicherheitsfrage

  • WestStein Prepaid Mastercard ist keine Kreditkarte, deswegen ist die Überprüfung der persönlichen Bonitätsprüfung nicht erforderlich – Sie können nur so viel ausgeben, wieviel Sie auf Ihrer Karte haben. Individuelle Kunden teilen bei der online Beantragung Ihrer Karte der Kartenausstellerin „Prepaid Financial Services“ ihre persönlichen Informationen zur Identifizierung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen mit.
  • Die Weststein Card kann man durch eine Überweisung auf das Weststein Prepaid Mastercardkonto aufladen.

    Wenn Sie kein Konto für eine Überweisung haben, können Sie die Überweisung durch eine Bareinzahlung in einer Filiale von Western Union tätigen.

Die Antworten und Begriffsdefinitionen habe ich aus dem Gabler Wirtschaftslexikon und dem digitalworldforum.eu sowie dem Bundeszentralamt für Steuern entnommen.

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